Sterilisation des Mannes

Bei der Sterilisation (Vasektomie) werden die Samenleiter des Mannes durchtrennt. Die Funktion des Hodens bleibt dabei voll erhalten. Die Hormonproduktion ist also nicht beeinträchtigt. Auch die Fähigkeit zur Gliedversteifung und zum Samenerguss bleiben unverändert erhalten - die Samenflüssigkeit enthält allerdings keine Samenzellen mehr, sodass eine Zeugung ausgeschlossen ist.

 

Nach der Operation tritt die Zeugungsunfähigkeit etwa nach 8-12 Wochen ein, bis dahin muss wie zuvor verhütet werden. Erst wenn wir mindestens eine vollig spermienfreie Samenprobe untersucht haben, können Sie auf andere Verhütungsmethoden verzichten.

 

Die Vasosektomie gilt derzeit als die sicherste, kostengünstigste und einfachste Verhütungsmethode für Männer, deren Familienplanung abgeschlossen ist. Sie ist eine endgültige Methode zur Verhütung - eine Wiederherstellung der Samenleiter ist sehr aufwändig und der Erfolg ungewiss. Je länger eine Sterilisation zurückliegt, desto geringer sind die Erfolgsaussichten dafür.

 

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Vasosektomie nicht. Für das Vorgespräch

zur Vasektomie berechnen wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) 30,83 Euro,

für die Operation, die wir in einer lokalen Betäubung durchführen, berechnen wir nach GOÄ 295,11 Euro inklusive der Spermaprobe nach 12 Wochen.